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Wie alles begann –
unsere Gründungsgeschichte
Ein Anruf aus Schweden gab den Anstoß. Wenige Monate später
stand Mentor in Deutschland auf eigenem Fundament – und nahm
mit internationalem Rückenwind, mutigen Entscheidungen und
diversen Pilotprojekten zusehends Fahrt auf.
Bettina Gräfin Bernadotte erinnert sich noch gut
daran: Königin Silvia von Schweden rief persönlich auf der Insel Mainau an – mit der Bitte,
Mentor in Deutschland neu aufzustellen. Erste
Initiativen existierten hierzulande zwar bereits
seit einigen Jahren unter dem Dach eines eingetragenen Vereins. Um die Mentor-Arbeit aber
langfristig und zukunftsfähig zu sichern, bat die
Gründerin um eine Weiterentwicklung der Organisationsstruktur.
Mit der in Heidelberg geborenen Schirmherrin
Königin Silvia verbindet Bettina Gräfin Bernadotte mehr als eine familiäre Beziehung. Beide
treibt der Wunsch an, Kindern und Jugendlichen
bessere Chancen zu eröffnen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Also
suchte sie gemeinsam mit dem damaligen Hausjuristen der Mainau, Dr. Stephan Heichele, nach
einer rechtlichen Form, die Mentor in Deutschland eine verlässliche Grundlage gibt. Die Entscheidung fiel auf eine gemeinnützige Stiftung.
Doch für die braucht es mehr als einen guten
Zweck. Es brauchte Menschen, die an die Idee
glauben. Bettina Gräfin Bernadotte nutzte ihr
Netzwerk, sprach mit Privatpersonen und Unternehmen und gewann Gründungsstifter*innen:
„Ich bin unendlich dankbar, dass uns damals
diese Menschen ihr Vertrauen geschenkt und
mit ihrem finanziellen Engagement die Gründung
und den Aufbau der Stiftung überhaupt erst
ermöglicht haben.“
Am 19. Februar 2016 schlossen Bettina Gräfin Bernadotte, Moritz Ritter und Dr. Stephan Heichele
das Stiftungsgeschäft ab – als erste Mitglieder
im Vorstand. Im November folgte die offizielle Anerkennung als Stiftung des bürgerlichen
Rechts. Damit war der formale Grundstein gelegt.
Mindestens ebenso wichtig: Mentor sollte von
Beginn an hauptamtlich geführt werden. Noch
2016 kam Sybille Perez, Dipl.-Betriebswirtin, an
Bord. Bald darauf reiste sie erstmals in Begleitung
von Bettina Gräfin Bernadotte nach Schweden.
„Es war eine unvergessliche Erfahrung, den Vorstand und das Team von Mentor International
und Mentor Schweden zu treffen und in Stockholm hautnah zu erleben, wie die Mentor-Vision
gelebt wird. Ich war sofort begeistert und habe
mich sehr gut aufgenommen und motiviert
gefühlt“, erinnert sich Sybille Perez. Am 1. Januar
2017 übernahm sie dann offiziell die Mentor-Geschäftsführung auf der Insel Mainau.
Parallel nahm Mentor in Deutschland schon die
Arbeit auf. 2016 setzte Mentor mit dem Pilotprojekt „my values“ an der Anne-Frank-Realschule