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4 0 | BLICK IN DIE ZUKUNFT
Der Blick nach vorn
Wohin soll es gehen? Mit der Strategie 2030 hat Mentor
einen klaren Kurs gesetzt – maßgeblich mitgestaltet von
den Vorständen Bettina Gräfin Bernadotte und Moritz
Ritter. Hier ihr Blick auf die Zukunft der Stiftung.
Das Ziel ist klar: Mentor will sich in den nächsten
Jahren als qualitativ führender Anbieter für präventives Mentoring von Jugendlichen etablieren.
Dafür soll, so Moritz Ritter, „ein wirksames und
skalierbares Mentoring-Modell für Jugendliche
in der Pubertät“ aufgebaut werden. Entscheidend sei, „dass wir nicht nur wachsen, sondern
die Qualität hochhalten und unsere Wirkung
auch verstehen und belegen können“. Erst dann
lasse sich das Modell Schritt für Schritt über die
Region hinaus ausweiten.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: „Wir leben in
einer Zeit, die geprägt ist von enormer Unsicherheit und gleichzeitig vielen Möglichkeiten“,
betont Bettina Gräfin Bernadotte. Für Jugendliche, die ohnehin in einer Phase des Wandels
stecken, verschärfe das den Druck. Themen
wie mentale Gesundheit, Selbstvertrauen und
die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen,
gewinnen im Mentoring weiter an Bedeutung.
„Genau hier sehen wir unsere Aufgabe“, betont
Ritter. Der entscheidende Faktor dabei? „Unsere
Mentor*innen. Sie sind es, die den Unterschied
im direkten Kontakt ausmachen.“ Bettina Gräfin
Bernadotte unterstreicht, man wolle die Programme so gestalten, dass sie nachhaltig wirken
– und gleichzeitig an mehr Schulen präsent sein.
Neben dem Wachstum will man die Programme
demnach auch tiefer im Schulalltag verankern –
möglichst über mehrere Jahre. Denn langfristige
Begleitung wirke oft stärker. Gleichzeitig möchte
die Stiftung ihre digitalen Angebote ausbauen,
um neue Impulse zu setzen und mehr junge
Menschen zu erreichen. Auch die Arbeit mit
Eltern bleibt wichtig. Nachhaltige Veränderung
gelinge oft nur im Zusammenspiel von Jugendlichen und ihrem Umfeld.
Das gelte für die Familie genauso wie fürs MentorNetzwerk: Die Stiftung wachse dann am stärksten, wenn Menschen sich wirklich angesprochen fühlen – nicht nur als Unterstützer*innen,
sondern als Teil von etwas Gemeinsamem.
„Unternehmen können hier viel beitragen, indem
sie Mitarbeitende als Mentor*innen einbringen
und so ganz konkret Wirkung entfalten“, so
Moritz Ritter. Für Bettina Gräfin Bernadotte liegt
die besondere Kraft des Mentorings in den
individuellen Begegnungen – im Vertrauen, das
Menschen füreinander aufbringen, und in den
positiven Erfahrungen, die daraus entstehen.
Genau diese Erfahrungen sollen
künftig noch mehr Menschen
machen.