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3 5 | MENTOR-WOCHEN
Vorbilder
im Mittelpunkt
Seit 2024 bündelt die Stiftung im November eine Reihe von Vorträgen
und Workshops zu einem gemeinsamen Format: den Mentor-Wochen.
2024 richtete sich das Programm an Eltern, 2025 an Lehrkräfte und
Bildungsbegleiter*innen. Ziel der Aktionswochen ist es, Erwachsene
in ihrer Vorbildrolle zu stärken.
Als noch recht junges Format in der Stiftungsgeschichte greifen die Mentor-Wochen Themen
auf, die Erwachsene im Alltag mit Jugendlichen
beschäftigen. Sie geben Impulse und schaffen
Raum für Austausch. Zum Auftakt 2024 richtete
sich der Blick auf Eltern. „Die Eltern sind und bleiben die wichtigsten Mentor*innen im Leben eines
Kindes“, betonte Geschäftsführer Matthias Ehret
bei der Auftaktveranstaltung auf der Insel Mainau.
Vom 7. bis 28. November nahmen mehr als 350
Interessierte an den insgesamt sieben Vorträgen
und Veranstaltungen zu Themen wie Kommunikation in der Pubertät oder digitale Medien teil.
Familiencoach Susanne Hübschle übernahm das
gesamte Vortragsprogramm, das an mehreren
Orten in der Region sowie online stattfand.
Begleitet wurden die Aktionswochen 2024 von
einer Plakatkampagne, die mit der Frage „Was
macht dich zum Vorbild?“ auch im öffentlichen
Raum zum Nachdenken anregte. Sie war an
65 Standorten in Konstanz, Radolfzell, Singen,
Friedrichshafen und Lindau zu sehen. Ihre Botschaft: Vorbild sein beginnt im Kleinen. Nicht
spektakuläre Lebensläufe seien entscheidend,
sondern Haltung, Werte und der Umgang miteinander. Mit der Aktion reichte die Idee der
Mentor-Wochen weit über die Veranstaltungsorte hinaus.
Ende 2025 wandte sich der zweite Durchgang
dann vor allem an Lehrkräfte und Bildungsbegleiter*innen. Vom 13. November bis 3. Dezember boten die Mentor-Wochen Vorträge,
Workshops und Online-Sessions für Lehrkräfte,
Schulleitungen und Schulsozialarbeiter*innen
an – etwa zu Resilienz, Zusammenarbeit und
Grenzen ziehen. Bei der Eröffnung in Altshausen
würdigte Bettina Gräfin Bernadotte ihre Rolle
mit klaren Worten: Sie vermittelten heute nicht
nur Wissen, sondern gäben jungen Menschen
„Orientierung, Stabilität und Halt in unsicheren
Zeiten“. Diesmal waren es die beiden Referentinnen Miriam Steimer und Anna-Lena Murzin von
der Leuchtturm Akademie, die wertvolle Hilfestellungen für einen anspruchsvollen pädagogischen Alltag gaben.
So ist in nur zwei Jahren ein Format entstanden,
das Vorbildsein in unterschiedlichen Lebensbereichen sichtbar macht: in der Familie, in der
Schule, im Alltag. Fortsetzung folgt – mit weiteren Angeboten, die auf konkrete Herausforderungen eingehen und Erwachsene in ihrer Rolle
an der Seite junger Menschen stärken.
Mehr über die
„Vorbild sein“-Kampagne:
mentorstiftung.de/blog