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1 8 | MISSION & WIRKUNG
Die Mission bleibt,
die Wirkung wächst
Mentor denkt Jugendförderung schon seit Langem vom sozialen Umfeld
junger Menschen her. Die Stiftung stärkt sowohl junge Menschen als
auch die Erwachsenen an ihrer Seite: Eltern, Lehrkräfte, Ehrenamtliche.
Was mit direktem Mentoring für Schüler*innen begann, ist über die Jahre
zu einem breiteren Unterstützungsangebot gewachsen. Zudem gibt der
Wirkungsbericht neuerdings Aufschluss darüber, wie die Programme
bei den jeweiligen Zielgruppen ankommen.
Im Zentrum der Stiftungsarbeit stehen Jugendliche – immer schon. Sie zu stärken, ist das erklärte Ziel. Sowohl durch Mentoring-Angebote
an Schulen als auch mittelbar durch Formate,
die Erwachsene in ihrer Rolle als Vorbilder und
Mentor*innen unterstützen. Dahinter steht die
klare Überzeugung: Jugendliche brauchen
Menschen um sich, die ihnen zuhören, Mut machen, Orientierung geben und vermitteln, dass
auch Zweifel und Rückschläge zum Leben dazugehören.
der im Schuljahr 2024/25 erstmals veröffentlicht
wurde. Er erfasst pro Schuljahr unter anderem,
wie viele Mentor*innen sich engagieren, wie
viele Jugendliche erreicht werden, an wie vielen
Schulen Programme durchgeführt und welche
Formate in welchem Umfang umgesetzt werden.
Je nach Jahr und Format erreicht Mentor heute
durchschnittlich 1.000 bis 2.000 Jugendliche
sowie mehrere Hundert Eltern. Zugleich geht es
darum, genauer hinzuschauen: Was nehmen die
Teilnehmenden aus den Angeboten mit?
Diese Haltung prägt heute alle drei Handlungsfelder der Stiftung. Im Jugend-Mentoring
begegnen Schüler*innen ehrenamtlichen Mentor*innen, die Einblicke in ihr Leben, ihre Berufe
und auch kleinere oder größere Krisen geben.
Im Eltern-Coaching erhalten Familien Unterstützung, um während der Pubertät in einer guten
Verbindung zu bleiben. Die Mentor-Akademie
richtet sich an Erwachsene, die darüber hinaus
regelmäßig mit Jugendlichen in Kontakt stehen
– etwa Mentor*innen, Lehrkräfte, Trainer*innen
oder Ausbilder*innen.
Besonders eindrücklich sind die Ergebnisse bei
den Inspirationstagen: Ein Jahr später sagen 73
Prozent der befragten Schüler*innen, dass der
Tag ihr Leben nachhaltig verändert habe. 100
Prozent geben an, etwas Neues mitgenommen
zu haben, und 98 Prozent würden das Format
Freund*innen weiterempfehlen. Hinzu kommt,
dass sich alle Befragten auch nach einem Jahr
noch an einen konkreten Rat, Satz oder Moment
erinnern konnten, der ihnen im Gedächtnis geblieben ist. Solche Rückmeldungen machen
greifbar, was Mentoring leisten kann: Schon eine
einzelne Begegnung kann etwas in Bewegung
setzen – im Denken, im Selbstbild oder in der
Vorstellung von Zukunft.
Dass dieser Ansatz sinnvoll ineinandergreift,
zeigen die Auswertungen im Wirkungsbericht,